Erstellt am in der Kategorie Allgemein.

Foto © Asisi

Wo treibt sich Friedemann denn so rum, wenn er grad keine Blogs schreibt? Richtig an der da! in Rostock-Warnemünde. Das ist da, wo die Möwen am Strand rumlaufen und die Kreativen auf’s Meer blicken oder halt in den Monitor.

Im April waren wir allerdings eher woanders, z.B. am 14. April in Hamburg. Dort standen die Hamburger Kunsthalle und das Bucerius Kunst Forum auf dem Plan. In der Kunsthalle besuchten wir »Pop Life« mit Künstlern wie Jeff Koons oder Andy Warhol. Im Bereich für Besucher ab 18 Jahren wurde schnell klar, dass Pop-Art vom Wort poppen stammen muss. Pop Life lief am 9. Mai zu Ende.

An dieser Stelle wollte ich eigtl. Bilder zur Ausstellung zeigen, aber die Bildrechte abzusichern, kommt einer Diplomarbeit gleich. Stattdessen zeige ich ein Bild von unserem Profi-Fotografen Paul Kruth, der diesen Hund getroffen hat:

Foto © Paul Kruth

Wenn das mal keine Pop-Art ist :)

Da die Eintrittskarte aber auch für den Altbau gilt, konnten wir dort Meisterstücke wie »Das Eismeer« von Caspar David Friedrich bestaunen.

Wer sich von uns bis dahin noch nicht totgelaufen hatte, der staunte weiter – nämlich im Bucerius Kunst Forum. Dort ist noch bis zum 24. Mai die Ausstellung »Täuschend echt. Illusion und Wirklichkeit in der Kunst« zu sehen.

Wer jetzt denkt, das Bisschen hätte uns gereicht, der täuscht sich.

Am 27. und 28. April ging’s rüber nach Halle, Leipzig und Dresden. In Halle hielten wir als erstes an der Moritzburg, einem architektonischen Wunderwerk gefüllt mit bildender Kunst. Auch hier gibt es derzeit zwei-drei Sonderausstellungen, die noch bis zum 20. Juni laufen.

Foto © Paul Kruth

Auf dem Weg zu unserer Unterkunft hielten wir noch am Amazonas. Der Künstler Yadegar Asisi hat dort in einem alten Gasometer den Regenwald des Amazonas im Maßstab 1:1 eingefangen. Ein 106 Meter langes und 30 Meter hohes Panorama füllt das Innere des kreisrunden Gebäudes. Asisi ist mit dieser Installation nicht nur Künstler, sondern er betreibt auch ein enormes Maß an Naturschutzkommunikation. Doch statt mit dem erhobenen Zeigefinger zu wedeln, zeigt uns Asisi die Schönheit dieser Wälder und sensibilisiert für seinen Schutz.

Fotos © Asisi | by Thomas Schulze, Sabine Wenzel, Stefan Hoyer | Direkt @ asisi.de

Wichtiges Augenmerk der Studienfahrt war generell die Ausstellungsgestaltung. Daher fuhren wir am zweiten Tag in das Deutsche Hygiene-Museum Dresden. Das klang zuerst ein bisschen nach Zahnbürsten und Mundschutz, aber die Sonderausstellung »Was ist schön?« war dann für viele das Highlight der Tour. Auf eindrucksvolle Weise zeigte uns die Gestalterin, wie sie die Räume für den Besucher konzipiert hatte und was es bedeutet, eine spannende Ausstellung zu kreieren.

Ich hatte dann noch das große Glück die Sonderausstellung »Arbeit. Sinn und Sorge« besuchen zu können. Besonders der Umgang mit Statistik war bemerkenswert. Hier ein kleiner Einblick:

Mit Hygiene kamen wir also kaum in Kontakt und so zeigten uns Schönheit und Arbeit, wie unterschiedlich eine Ausstellung umgesetzt werden kann.

Den schönsten Nachmittag unseres Lebens verbrachten wir anschließend im sonnigen Dresden zwischen großartiger Architektur. Gerne wären wir noch geblieben.

Foto © Paul Kruth

Sebastian fasste unsere Sachsentour mit folgenden Worten sehr treffend zusammen: »Viele Impressionen, welche innerhalb von 2 Tagen und einer kurzen Nacht nicht die nötige Verarbeitungszeit haben, um sie voll auszukosten. Daher sollte es einen weiteren Ausflug in diese Richtung geben.«

Tour aus der Sicht von Aline Martin @ da-designakademie.de

MerkenMerken

MerkenMerken