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© Abduzeedo

Grelle Farben, Verläufe und die Erinnerung an Neonreklametafeln aus den 80ern. Einen richtigen Namen für diesen Stil gibt es eigtl. nicht, aber Lighting Art wird das ganze wohl am besten beschreiben. Die Ursprünge sind ganz klar in der Popkultur der 80er zu finden, genauer gesagt im Disco, einer Richtung die vor allem durch die Schwulenszene NewYorks geprägt wurde.

Die Meisten Arbeiten kennzeichnen sich durch einen sehr dunklen Hintergrund, auf dem dann mit grellen Neonfarben sphärische Formen entstehen. Meistens sind diese recht abstrakt, aber auch Typografie, Landschaften oder Portraits können Themen dieser Lichtkunst sein. Meister dieser Richtung ist definitiv Chuck Anderson, der bereits für Namen wie Google, Windows oder Reebok sein Licht eingeschaltet hat. Auf seiner Seite nopattern.com finden sich zahlreiche Arbeiten des Amerikaners. Auch die LightingGallery auf deviantart.com hat sich dem Thema verschrieben.

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Zwar hätte ich gedacht, dass Lighting Art schwer druckbar ist, zumindest nicht mit diesen Farben und den Übergängen. Allerdings gibt es bereits zahlreiche Artikel mit Abbildungen zum Thema in Fachzeitschriften wie dem Risen Magazine oder der Issue 58. Hoffen wir, dass diese Intensität an Farbe und Licht noch lange ihre Anhänger findet, macht sie doch unsere Welt ein gutes Stück fröhlicher. Wer nun Lust bekommen hat, einmal selbst Effekte zu erstellen, der findet zahlreiche Tutorials auf abduzeedo.com.