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© Oliver Voss

Seit dem 2. August schwimmt in der Hamburger Alster eine vier Meter große Figur und scheinbar wird drüber gesprochen, geschrieben und wohl auch diskutiert. Das Sommerloch wird mit Wasser gefüllt und Frau Voss kann genüsslich in die verregnete Wanne steigen. Einige Politiker in Hamburg haben natürlich was gegen Frauen und so geriet dem Vossen seine Maid ins Kreuzfeuer.

Interessant finde ich, dass Pop-Art so viele Jahre nach der Entstehung immer noch für Aufsehen sorgt. Der Stil ist unverkennbar. In den USA und Groß Britannien als Kritik an der Werbeindustrie und dem Kapitalismus entstanden, zeigte Pop-Art schon in den 50er und 60er Jahren genau dieses Frauenbild: überzeichnet und manchmal sogar ohne Gesicht. Die Frau als Teil der Werbung … cause sex sales. In diesem Fall für die Kosmetikmarke Soap & Glory.

Gratulation an Oliver Voss, den Kunden und vor allem der Stadt Hamburg. Übrigens gehen Kunst und Werbung schon seit jahrzenten Hand in Hand. Hätte Picasso da eine Frau in die Alster gewurschtelt, wären sicher alle begeistert gewesen. Und an die Herren in der Politik: Sorgt lieber dafür, dass die Pornoseiten vom Netz gehen.

Oliver Voss ist mit seiner Badenixe »Talk Of the Town« @ redbox.de
Ein Bad mit Hindernissen @ horizont.net