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Habe die Plakate von H&M auch verfolgt am Straßenrand. Außer der üblichen Diskussion zum Thema Schönheit, Magersucht und Werbung ist mir eine Sache handwerklich aufgefallen: Die Beleuchtung/Schatten die hier durch Fotograf und/oder Postproduktion erzeugt wurden. Denn die Gesichter sind oft über die Hälfte im Schatten. Hier und da wird das Model durch die Wasserreflexionen beleuchtet. Als ich die Plakate zum ersten mal sah, dachte ich sie seien unterbelichtet.

Nichtsdestoweniger ist das Adbusting gelungen, wie zuvor auch schon von anderen Rebellen in anderen Städten. Fußgänger wissen längst, wie es gemeint ist. Menschen kennen Photoshop, erkennen sogar die Werkzeugleiste wieder und akzeptieren die Bildbearbeitung in ihren Lieblingszeitungen. Vielleicht ist es kein Geheimnis und nix besonderes, wenn neben dem Model noch die Werkzeugleiste hängt.

Auch nicht neu ist doch das Bild der Frau in der Werbung. Dazu möchte ich mal wieder auf Andy Warhol und Pop-Art verweisen, wie auch schon bei Hamburgs Badenixe.